Montag, 17. Februar 2020

Wie sieht die Brandschutzerziehung aus?

Die Feuerwehr Empelde führt einmal im Jahr in den dritten Klassen der Grundschule die Brandschutzerziehung durch?

Dazu gehen zwei bis drei Kameraden zuerst in die Grundschule. Dort tauschten die Lehrer ihren Platz in der Klasse mit den Feuerwehrleuten. In jeweils 3 Schulstunden pro Klasse erfahren die Kinder vieles über die Feuerwehr und ihre Aufgaben.

Dabei werden auch verschiedene Materialien auf ihre Brennbarkeit untersucht. Jedes Kind erhält die Möglichkeit unter Anleitung eine Kerze mit Streichhölzern anzuzünden. Und es wird über die Gefahren des Feuers gesprochen. Dies kontrollierte Üben kann Kindern mehr Sicherheit geben als Verbote, Abschreckung oder Angst machen. Oft wird mit diesem Verhalten das Gegenteilige erreicht. Wenn nämlich in Heimlichkeit gezündelt oder aus Neugier gekokelt wird, ist die Gefahr eines Feuers erhöht.

Weiterhin wird durchgesprochen, wie man sich im Brandfall zu verhalten hat und wie man einen Notruf absetzt. 

Den Höhepunkt bildet meist der Gegenbesuch der Schulklassen im Feuerwehrhaus. Alle Klassen (meist zwischen 70 und 100 Kinder) kommen dann an einem Tag zu uns und können die roten Autos, verschiedenen Schutzkleidungen und Gerätschaften life anschauen und anfassen. An der Spritzwand der Jugendfeuerwehr kann jedes Kind dann noch selbst zum Strahlrohr bereifen. In einem abschließenden Gespräch können dann die letzten offenen Fragen geklärt werden. Außerdem erhält jedes Kind eine Urkunde. 

Gibt es die Brandschutzerziehung nur für die dritten Schulklassen?

NEIN, es besteht auch die Möglichkeit für andere Schulklassen, Kindergartengruppen oder Bevölkerungsgruppen (z.B. Senioren) eine Brandschutzerziehung / -schulung durchzuführen. Dabei wird der Ablauf und das Vorgehen entsprechend angepasst. Bei Bedarf wenden sie sich an uns.

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